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Gesamtkapitalrendite

„Anhand der Gesamtkapitalrendite kann man erkennen, wie effizient ein Unternehmen Eigen- und Fremdkapital eingesetzt hat.“

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Definition "Gesamtkapitalrendite"

Die Gesamtkapitalrendite bzw. Gesamtkapitalrentabilität als eine Form der Kapitalrentabilität gibt die „Verzinsung“ des gesamten in einem Unternehmen eingesetzten Kapitals, das sich aus Eigenkapital und Fremdkapital zusammensetzt, an. Die Gesamtkapitalrendite beantwortet die Frage: „Wie rentabel arbeitet das gesamte im Unternehmen eingesetzte Kapital?“

Stellt man sich ein Unternehmen als „Geldmaschine“ vor, bedeutet eine Gesamtkapitalrendite in Höhe von z.B. 8 %, dass man 8 Euro erhält, wenn man 100 Euro „einwirft“ (d.h. Kapital einsetzt).

Je höher die erzielte Gesamtkapitalrentabilität ist, desto effizienter wird das Kapital eingesetzt.

Oftmals wird für die Gesamtkapitalrentabilität auch die englische Bezeichnung Return on Investment (ROI) verwendet.

Zur Berechnung der Gesamtkapitalrendite wird der Jahresgewinn zuzüglich Zinsaufwand zur Summe des Eigen- und Fremdkapitals ins Verhältnis gesetzt. Die Gesamtkapitalrendite beinhaltet somit die Rendite für Fremd- als auch Eigenkapitalgeber.

Die Gesamtkapitalrentabilität ist von besonderem Interesse für die Fremdkapitalgeber. Sie haben Anspruch darauf, dass Zinsen und vereinbarte Tilgung zunächst aus den betrieblichen Erträgen zu bedienen sind, bevor die Eigenkapitalgeber über den Rest des Gewinns verfügen dürfen. Somit haben die Kreditgeber ein Interesse, dass das Unternehmen rentabel genug ist, um die Fremdkapitalzinsen zu bedienen. Das heißt, die Gesamtkapitalrentabilität soll höher sein als der Fremdkapitalzinssatz.

(Quelle: haufe.de)

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